Kopfmassage

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Jetzt vergessen wir erst mal, was die meisten von uns bislang über Kopfmassagen wissen: Schließlich haben sie sich in den letzten Jahrzehnten vor allem als kostenlose Service-Zugabe beim Friseur einen Namen gemacht. Okay, das fühlt sich natürlich auch fantastisch an, dauert aber meist nur ein paar Minuten lang. Wer sich über Treatwell bei einem echten Massage-Therapeuten oder Wellness-Profi für Kopfmassagen einbucht wird das gesamte Spektrum der Behandlungsmöglichkeit erleben. Zumal die Kopfmassage häufig in sinnvoller Verbindung mit anderen Behandlungen angeboten wird.

Und das rentiert sich gleich in vielfacher Hinsicht. Angefangen bei temporären Stresssymptomen und zur allgemeinen Entspannung reicht die schnell verfügbare und auch spontan für die Mittagspause buchbare Kopfmassage bis hin zur Linderung von leichten bis mittelschweren Kopfschmerzen.

Besonders aufwendig fällt die Prozedur dabei nicht aus. Als kostengünstige Behandlung zwischen 15 und 30 Minuten Dauer bedarf sie lediglich zweier geübter Hände und eines sanften Massageöls, das speziell für die Kopfhaut geeignet ist. Wohlgemerkt, mit dem ayurvedischen Stirnguss hat die normale Kopfmassage wenig zu tun. Dafür pflegt sie besonders die Haare und Kopfhaut. Manche sprechen sogar von einer anregenden Wirkung für das Haarwachstum und Einhalt von Haarausfall, das ist aber medizinisch nicht evident.

Fest steht immerhin, dass die Durchblutung der Kopfhaut und die Zellerneuerung positiv beeinflusst werden. Dadurch ergibt sich eine leicht peelende Wirkung, die zum Beispiel bei schuppender und sehr trockender Kopfhaut wertvolle Dienste leisten kann.

Die Position über einem Haarwaschbecken mag im Friseursalon Sinn ergeben, in der Massagepraxis läuft das Ganze schon anders ab. Da entscheiden Masseur und Massageempfänger, in welcher Position behandelt wird. Prinzipiell ist eine Kopfmassage im Sitzen oder im Liegen (Bauchlage) möglich, der Empfänger muss jedenfalls in bequemer Position entspannen.

Beim Sitzen sollte die Rückenlehne nicht höher als bis zu den Schultern reichen, da der Masseur sonst behindert wird. Beim Liegen kann ein Kopfpolster mit Gesichtsablage zum Einsatz kommen, um den Kopf mittig zu halten.

Behandelt wird vornehmlich mit den Fingerkuppen. Zunächst zur Sensibilisierung der Nerven in der Kopfhaut. Danach wird vom Vorderkopf über Stirn und Schläfen bis zum Hinterkopf massiert. Als besonders empfänglich und empfindlich gilt dieser Bereich. Weshalb ein geübter Masseur niemals direkt an die sensible Region herangeht.

Empathie und die pure Absicht, dem zu Behandelnden Gutes zukommen zu lassen, machen ein Kopfmassage zum perfekten Ritual für alle Menschen mit wenig Zeit und Abschaltbedürfnis. Kann und sollte man sich gönnen!


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