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    Marula- vs. Arganöl – Wo liegt der Unterschied?

    Veröffentlicht am 17 Oktober 2019 - Zuletzt aktualisiert am 18 Januar 2026 von Isabella Tombinski-robb

    Anfangs war es Kokosöl, dann Arganöl und jetzt ist Marulaöl der neueste Beauty-Hype, wenn es um Haarpflegeprodukte geht. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marula- und Arganöl? Beides sind Öle, die reich an Antioxidantien, essentiellen Fettsäuren und Vitaminen sind und sowohl auf der Haut als auch in den Haaren angewendet werden können, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erhöhen und ein geschmeidiges Ergebnis zu erzielen. Aber nicht jedes Öl ist auch für jeden Haut- und Haartyp geeignet. Welche Inhaltsstoffe in den beiden Ölen stecken und wofür sie sich am besten eignen, haben wir hier für dich zusammengestellt.

    Von Tamara Hochfelsner

    • 1 Marulaöl

      Marulaöl wird aus den Kernen und Samen der Marulafrucht gewonnen, die auf Marulabäumen in den südlichen Teilen Afrikas wächst. Laut Studien enthält Marulaöl 60% mehr Antioxidantien als Arganöl und neben feuchtigkeitsspendenden Aminosäuren und Fettsäuren auch noch jede Menge Vitamin C, weshalb es gut für dein Immunsystem ist und einen Anti-Aging-Effekt hat. Auf das Haar wirkt es sich besonders feuchtigkeitsspendend aus.

    • 2 Was ist der Unterschied?

      Die Frage, welches der beiden Öle wir dir empfehlen können, ist ganz einfach beantwortet: Das hängt von deinem Haar- und Hauttyp ab. Wenn du eher ölige Haut und dünne, glatte Haare hast, ist Arganöl aufgrund seiner leichteren Zusammensetzung wahrscheinlich die richtige Wahl für dich. Wenn du aber deine frizzy, spröden Locken bändigen musst oder zu sehr trockener Haut neigst, dann können wir dir Marulaöl wirklich ans Herz legen, da es durch die etwas schwerere Zusammensetzung maximal feuchtigkeitsspendend wirkt. 

    • 3 Anwendung auf den Haaren

      Marulaöl und Arganöl sind sehr ähnlich in der Anwendung. Massiere ein paar Tropfen in trockene Haarsträhnen oder sogar Spliss-Spitzen ein, um sie zu versiegeln und deine Haare wieder zum Glänzen zu bringen. Aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden Wirkung eignen sich diese Öle perfekt als Schutz vor Frizz und Hitze, wenn du deine Haare föhnst oder glättest. Da die Öle schnell in die Haut einziehen, kannst du sie auch auf der Kopfhaut anwenden, ohne Angst vor einem fettigen Haaransatz haben zu müssen. Du kämpfst schon ewig gegen deine Schuppen? Dann probier doch mal, regelmäßig ein paar Tropfen Argan- oder Marulaöl in deine Kopfhaut einzumassieren. 

    FAQs

    Was unterscheidet Marulaöl von Arganöl bei der Haarpflege?

    Marulaöl enthält etwa 60% mehr Antioxidantien als Arganöl und versorgt besonders trockene oder krause Haare intensiv mit Feuchtigkeit. Arganöl wirkt hingegen leichter und eignet sich optimal für glatte, feine Haare oder ölige Haut.

    Wie wendest du Marulaöl oder Arganöl im Haar richtig an?

    Verteile ein paar Tropfen Öl in trockene Haarspitzen oder strapazierte Strähnen, um sie zu versiegeln und Glanz zu verstärken. Du kannst das Öl auch sanft in die Kopfhaut einmassieren, weil beide Öle schnell einziehen und keinen fettigen Ansatz hinterlassen.

    Für welchen Haartyp eignet sich Marulaöl besonders?

    Marulaöl eignet sich hervorragend, wenn du zu sehr trockener Haut oder spröden, frizzy Locken neigst. Die etwas schwerere Zusammensetzung schenkt deinem Haar maximale Feuchtigkeit und unterstützt einen geschmeidigen Look.

    Was bewirkt Arganöl für feine Haare und ölige Haut?

    Arganöl überzeugt durch seine leichte Textur, die feines, glattes Haar nicht beschwert. Wer ölige Haut oder schnell fettende Ansätze hat, profitiert von der schnell einziehenden und dennoch pflegenden Wirkung.

    Kannst du Haaröle auch bei Schuppen verwenden?

    Regelmäßiges Einmassieren von Arganöl oder Marulaöl hilft dabei, die Kopfhaut zu beruhigen und Schuppen zu reduzieren. Die feuchtigkeitsspendende Eigenschaft unterstützt ein gesundes Kopfhautklima ohne Rückstände.

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