Die Sonne lacht und wir können anhand der Wettervorhersage bereits erahnen, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Hitzewelle erwarten können. Aber egal ob Sommer oder Winter, eine Creme mit einem Lichtschutzfaktor ist unabdingbar. Dieser Schutz reduziert nicht nur den Alterungsprozess unserer Haut, sondern sorgt auch dafür, dass wir keinen Sonnenbrand bekommen. Welcher Sonnenschutz ist denn aber für dich geeignet? Finden wir es gemeinsam heraus!
Von Maja Dieckhoff
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1 UVA-StrahlenSie sind vor allem für die Alterung der Haut verantwortlich und ihnen das ganze Jahr über ausgesetzt – sie durchdringen sogar Fensterglas und eine Wolkendecke. UVA-Strahlen dringen in tiefere Hautschichten ein und können dort sichtbare Schäden hinterlassen. Es kann zur Sonnenallergie, vorzeitigen Hautalterung und zu Pigmentstörungen kommen. Ein Sonnenschutz, der auch UVA-Strahlen abschirmt, ist also das ganze Jahr über zu empfehlen.
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2 UVB-StrahlenSie sind verantwortlich für einen Sonnenbrand. So reagieren hellere Hauttypen deutlich empfindlicher auf diese Strahlen. Wenn sich deine Haut bräunt, ist das eigentlich ein Abwehrmechanismus gegen die UVB-Strahlen. Der Irrglaube, man würde nicht braun, wenn man sich mit einem Sonnenschutz eincremt, ist weit verbreitet. Dabei wirst du einfach nur etwas langsamer braun, aber dafür sogar lang anhaltender.
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3 Der Lichtschutzfaktor (LSF)Dieser Faktor gibt an, wie lange wir in Kombination des eigenen Hautschutzes in der Sonne verweilen dürfen, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Der eigene Schutz der Haut liegt je nach Hauttyp zwischen wenigen Minuten und bis zu 1,5 Stunden.
Ein leichter LSF liegt bei 6-10, ein mittlerer bei 15-25, ein hoher bei 30-50 und ein sehr hoher bei 50+.
Wie oben bereits erwähnt, gibt es verschiedene Hauttypen, die sich ebenfalls im Eigenschutz unterscheiden:- Typ 1: Sehr hell – 3 bis 10 Minuten
- Typ 2: Hell – 10 bis 20 Minuten
- Typ 3: Mischtyp – 20 bis 30 Minuten
- Typ 4: Bräunlich – 30 bis 40 Minuten
- Typ 5: Dunkel – bis 60 Minuten
- Typ 6: Sehr dunkel – bis 90 Minuten
Hier findest du heraus, welcher Hauttyp du bist.
Und welchen LSF benötigst du nun? So berechnest du’s:
Zeit in der Sonne : Eigenschutz = LSF
Wenn du berechnen möchtest, wie lang du dich mit einem bestimmten LSF in der Sonne aufhalten darfst, funktioniert das so:
LSF x Eigenschutz = Zeit in der Sonne -
4 Welcher Sonnenschutz eignet sich für dich?Solltest du zu öliger Haut neigen oder sogar unter Akne leiden, empfehlen wir wasserbasierte Sonnencremes ohne Alkohol oder Duftstoffe. So wird deine Haut nicht gereizt und die Poren verstopfen nicht. Nachdem Sonnenbad ist es wichtig sich gründlich abzuduschen und das Sonnenschutzmittel herunterzuwaschen!
Wenn du mehr wissen möchtest, hier entlang.
FAQs
Wie berechnest du, wie lange du mit Sonnenschutz in der Sonne bleiben kannst?
Multipliziere deinen Eigenschutz in Minuten mit dem Lichtschutzfaktor (LSF), um die maximale Zeit zu bestimmen. Zum Beispiel: 20 Minuten Eigenschutz x LSF 30 ergibt 600 Minuten sichere Sonnenzeit.
Welche Unterschiede gibt es zwischen UVA- und UVB-Strahlen?
UVA-Strahlen verursachen vorzeitige Hautalterung und dringen ganzjährig durch Fensterglas und Wolken. UVB-Strahlen lösen Sonnenbrand aus und regen die Bildung einer Schutzbräune als Abwehrmechanismus an.
Welcher Lichtschutzfaktor passt zu deinem Hauttyp?
Die Wahl des LSF richtet sich nach deinem Hauttyp. Sehr helle Haut benötigt meist einen hohen oder sehr hohen LSF (30-50 oder 50+), dunkelste Typen kommen mit einem mittleren LSF aus, weil ihr Eigenschutz bei bis zu 90 Minuten liegt.
Wie schützt du ölige oder zu Akne neigende Haut richtig vor der Sonne?
Verwende eine wasserbasierte Sonnencreme ohne Alkohol oder Duftstoffe, um die Haut nicht zu reizen. Nach einem Sonnenbad solltest du das Sonnenschutzmittel gründlich abduschen, damit die Poren nicht verstopfen.
Warum solltest du auch im Winter Sonnenschutz verwenden?
UVA-Strahlen wirken das ganze Jahr und verursachen sichtbare Hautschäden, selbst durch Fensterglas und Wolken. Sonnenschutz sorgt für Schutz vor Alterserscheinungen und hält die Haut langfristig gesund.
