Auf Instagram hat das Video mehr als 30.000 Likes und hat alle Beauty-Liebhaber in den Bann gezogen. In dem Video stellt Beauty-Influencer Tina Craig den neuen Hautpflege-Trend vor: “Skin-Icing”. “You must stop washing your skin with hot water,” sagt sie und hält dabei eine XXL-Version eines EOS-Lippenbalsams in die Kamera. Dieser Beauty-Trend soll die Antwort auf Schwellungen im Gesicht und Anti-Aging sein. Aber steckt eigentlich wirklich was dahinter oder handelt es sich dabei um einen Hype, der nicht bleiben wird? Wir haben den Skincare-Trend etwas genauer unter die Lupe genommen.
Von Isabella
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1 Von welchen Tools ist die Rede?Was auf den ersten Blick wie ein mega Lippenbalsam aussah, stellt sich als Glacio Icing Roller heraus. Für ein Skin Icing zu Hause können allerdings auch Icing Sticks und Icing Kugel zum Einsatz kommen. Natürliche Kokos-, Hafer oder Mandelmilch können dabei in die Form gegossen und im Anschluss tiefgefroren werden, bis die Form eines Icingrollers erreicht wurde. Kokosnussmilch eignet sich am besten aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften. Beim Auftragen auf die Haut bildet sich ein cremiger Film, der zugleich pflegt. Den Roller brauchst du allerdings nicht unbedingt, um diesen Trend auszuprobieren – gewöhnliche Eiswürfelschalen reichen hier vollkommen aus.
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2 Wie sieht die Anwendung aus?Es dauert einige Minuten, bis sich die Gesichtshaut an das eiskalte Gefühl gewöhnt hat, – zuerst raubt es dir den Atem! Die Haut gewöhnt sich aber recht schnell an die Kälte und den Druck und dann spürt man wie alles auf einmal entspannt. Man beginne zuerst auf den Wangen in kreisenden Bewegungen und arbeite sich zu der Nase und Lippen vor. Da man morgens nachdem Aufstehen eher geschwollen im Gesicht ist, sieht man hier auch den größten Effekt.
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3 Welche Vorteile gibt es?Ähnlich wie bei einer Sportverletzung reagiert der Körper auf Eis ganz natürlich – die Schwellung, Rötung geht zurück und die Verletzung wird gekühlt. Mit Skin Icing kann zum Beispiel das Auftreten von entzündlichen Erkrankungen wie Akne verbessert werden. Zudem wirkt es müden und dunklen Augen entgegen und die überschüssige Talgproduktion öliger Haut deutlich reduzieren. Kurz gesagt, bye-bye puffy Eyes!
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4 Fazit?Noch gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, denn die Ergebnisse sind temporär und variieren von Hauttyp zu Hauttyp. Die Grundidee dieses Treatments ist, dass die kalte Temperatur dazu führen soll, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. Zudem wird durch die sanfte Massage die Lymphdrainage angeregt, was zu einem Abbau überschüssiger Flüssigkeit in der Haut führt, welche grundsätzlich für Schwellungen verantwortlich ist. Zusätzlich kann es vergrößerte Poren minimieren, was ebenfalls zu einem frischeren und glatten Hautbild führen kann.
FAQs
Was verbirgt sich hinter dem Trend Skin Icing?
Skin Icing bedeutet, die Gesichtshaut gezielt mit eiskalten Tools wie Icing Rollern oder Eiswürfeln zu behandeln. Die Kälte wirkt angenehm erfrischend und kann die Haut entspannen sowie Schwellungen entgegenwirken.
Wie kannst du Skin Icing zu Hause ausprobieren?
Du kannst einen Icing Roller, gefrorene Kugeln oder einfach Eiswürfelschalen nutzen. Wer möchte, kann Kokosnussmilch, Hafer- oder Mandelmilch in Formen füllen und einfrieren – Kokosnussmilch wirkt durch ihre antibakteriellen Eigenschaften besonders pflegend.
Welche Vorteile hat Skin Icing für deine Haut?
Die Kälte lässt Schwellungen und Rötungen zurückgehen und kann die Symptome von Akne verbessern. Zudem wirkt Skin Icing müden, dunklen Augenpartien entgegen und reguliert überschüssige Talgproduktion.
Wie wendest du Skin Icing am besten im Gesicht an?
Starte mit kreisenden Bewegungen auf den Wangen und arbeite dich zur Nase und den Lippen vor. Vor allem morgens nach dem Aufstehen zeigt die Anwendung einen sichtbaren Effekt gegen Schwellungen.
Können beim Skin Icing Nebenwirkungen auftreten?
Ergebnisse können variieren, weil sie vom Hauttyp abhängen und meist nur kurzfristig wirken. Die Haut gewöhnt sich in wenigen Minuten an die Kälte, dennoch sollte das Tool nie zu lange an einer Stelle verweilen.
