…und Botox ist schlecht für das Sexleben! Richtig gelesen. Denn Botox macht es Frauen laut einer Studie der Cardiff University schwerer, einen Orgasmus zu bekommen.
Wir lieben es, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Spaß im Bett bringt deine Haut zum Leuchten. Aber wie passiert das? Beim Orgasmus werden drei nennenswerte Hormone produziert und ausgeschüttet, die durch die Blutbahn im Körper verteilt werden und so natürlich auch deine Haut erreichen. Es handelt sich um Stickstoffmonoxid, Oxytocin und Serotonin.
Das Stickstoffmonoxid-Molekül ist eigentlich ein Giftgas, dennoch unverzichtbar für das Leben. Es sorgt für die Regulierung des Blutdrucks und für die Erektion des Zauberstabs, sodass der Akt beginnen kann. Die Verbindung aus Sauerstoff- und Stickstoffatom sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße, so steigt der Blutdruck beim Liebesspiel, während er danach längere Zeit niedrig bleibt. Die optimale Verteilung des Sauerstoffs verhilft der Haut zu einer besseren Durchblutung – und auch die Haarwurzeln werden stimuliert. Im Zusammenspiel mit Mineralien und Vitaminen wird deine Haut sogar mit Feuchtigkeit versorgt.
Oxytocin ist das sogenannte “Kuschelhormon” und fördert Vertrauen sowie die soziale Bindung. Beim Sex sorgt das Gehirn dafür, dass das Hormon in den Körper strömt, die Lust steigert und ein Gefühl der tiefen Verbundenheit zum Partner entsteht. Es hat außerdem einen positiven Einfluss auf die Haut, denn die Kollagenproduktion wird angeregt, die dafür sorgt, dass deine Haut praller erscheint. Da der Effekt nur kurz anhält, raten wir: Mehr ist mehr, lass es krachen!
Zu guter Letzt geht es um Serotonin, das bekannte “Glückshormon”. Es wirkt sich auf unser Herz-Kreislauf-System und den Magen sowie Darm aus, vor allem aber auf unsere Stimmung. Wir sind entspannt, zufriedener und einfach glücklich. Das schöne Zusammenspiel aus Gelassenheit und Kontraktion der Blutgefäße sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut. Resultat: ein strahlender Teint, ein glatteres Hautbild.
Sex macht einfach glücklich: Die Endorphine bereiten uns gute Laune und wir lachen häufiger. So straffen die Muskeln des Gesichts obendrein noch unsere Haut – der perfekte Anti-Aging-Effekt! Egal ob allein, zu zweit oder wie auch immer du’s bevorzugst – die Hormone werden ausgeschüttet und machen natürlich schön. Happy V-Day!
Von Maja Dieckhoff
FAQs
Wie wirken sich Orgasmen auf dein Hautbild aus?
Bei einem Orgasmus werden Stickstoffmonoxid, Oxytocin und Serotonin ausgeschüttet, die für eine bessere Durchblutung und Feuchtigkeitsversorgung sorgen. Diese Kombination verhilft dir zu einer strahlenden Haut und einem glatteren Hautbild.
Welche Hormone helfen deiner Haut beim Sex?
Beim Sex werden Stickstoffmonoxid, Oxytocin und Serotonin produziert, die über die Blutbahn auch deine Haut erreichen. Sie fördern Durchblutung, Feuchtigkeitsversorgung und regen die Kollagenproduktion an.
Warum wirkt deine Haut nach dem Sex frischer?
Die verstärkte Durchblutung sowie die Versorgung mit Sauerstoff und Hormonen lassen deine Haut nach dem Sex frischer und glatter erscheinen. Zusätzlich straffen sich die Gesichtsmuskeln durch Lachen, was einen Anti-Aging-Effekt unterstützt.
Was verbirgt sich hinter dem Kuschelhormon Oxytocin?
Oxytocin wird beim Sex freigesetzt, stärkt Vertrauen und schafft ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Es regt außerdem die Kollagenproduktion an, sodass deine Haut praller wirkt.
Hat Botox Einfluss auf dein Sexleben?
Botox kann es laut einer Studie erschweren, einen Orgasmus zu erleben. Das liegt daran, dass bestimmte Muskelreaktionen durch Botox gehemmt werden, was sich auf das sexuelle Empfinden auswirken kann.
