Ist Facial-Cupping wirklich neu?
Auch wenn Facial-Cupping gerade ganz groß im Gespräch ist, ist es eigentlich nichts Neues. Diese Beautytechnik ist nämlich bereits seit Jahrhunderten in der chinesischen und nahöstlichen Medizin beliebt. Das Treatment ist ursprünglich als Körper-Treatment bekannt – als sogenannte Schröpftherapie – wodurch ein Saugeffekt mit einem Glas- oder Silikonbecher auf nasser oder trockener Haut erzeugt wird. Dadurch wird die Blutzirkulation angeregt, es soll verspannte Muskeln lösen und Rücken- und Nackenschmerzen sofort lindern.

Was unterscheidet den Trend vom Schröpfen?
Facial-Cupping hingegen ist etwas sanfter zur Haut und involviert viel kleinere Becher, die einen ‘Pull’-Effekt auf der Hautoberfläche erzeugen. Was es zum Trend gemacht hat, ist der Saugeffekt, der wichtige Nährstoffe in der Haut an die Oberfläche bringt. Dadurch soll ein gesünderes Hautbild erzeugt werden und ein frischer Glow ist das Ergebnis. Auf TikTok wird dies mit zusätzlichen Pflegeprodukten wie Gesichtsölen und Seren kombiniert, was das Produkt leichter über die Haut gleiten lassen soll.

Welche Vorteile bietet Facial-Cupping?
Ähnlich wie bei Jaderoller und Gua-Sha Stein, soll die Facial-Cupping Technik die Gesichtsmuskulatur entlang des Kiefers entspannen. Kombiniert man dies mit Produkten, die reich an Vitamin C sind, erhält man einen strahlenden Teint. Experten schwören auf den vorübergehenden Lift, der die Gesichtshaut konturiert und die Wangen besonders gut zum Vorschein bringen soll. TikToker lieben den After-Glow: Es soll mitunter ‘Puffy Eyes’ entgegenwirken, sowie feine Linien und Falten in der Haut deutlich reduzieren.

Wie funktioniert Facial-Cupping?
Ganz einfach mithilfe eines sogenannten Facial-Cupping Sets. Dieses Set zum Beispiel, besteht aus zwei mittelgroßen Cups (Wangen, Kinn und Stirn) und Mikro-Cups (Nase, Augen und Lippen). Die Cups funktionieren am besten in Kombination mit unterschiedlichen Pflegeprodukten. Der TikTok Trend bevorzugt Gesichtsöle, wobei diese die Poren leicht verstopfen können. Deshalb sollte man bei fettiger Haut lieber zu leichteren Seren greifen. Während man die Cups über das Gesicht führt, sollte die Haut stets straff sein. Danach sollte die Haut mit einem Cleanser gereinigt werden, bevor man mit der geplanten Pflegeroutine fortfährt.

Wann sollte man Facial-Cupping sein lassen?
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Facial-Cupping bleibende Merkmale zurücklässt. Da die Cups vorwiegend aus Silikon hergestellt werden, sind sie sanft zur Haut. Wenn deine Haut allerdings gereizt ist, solltest du jegliche Art von zusätzlicher Irritation vermeiden. Dies trifft bei Sonnenbrand zu und ganz besonders, wenn man zu Rosazea und Aknehaut tendiert.
FAQs
Was bewirkt Facial-Cupping eigentlich?
Facial-Cupping regt die Blutzirkulation an und bringt wichtige Nährstoffe an die Oberfläche der Haut. Das Treatment sorgt für ein frisches Hautbild und kann für einen sichtbaren Glow im Gesicht wirken.
Welche Vorteile bietet Facial-Cupping für deine Haut?
Facial-Cupping kann die Gesichtsmuskulatur entspannen, feine Linien und Falten reduzieren sowie gegen Puffy Eyes wirken. Besonders ein strahlender Teint und eine sichtbare Konturierung der Wangen werden häufig erwünscht.
Wie läuft ein Facial-Cupping Treatment ab?
Für Facial-Cupping verwendest du ein Set mit kleineren Cups, die über das Gesicht geführt werden. Am besten gleiten sie auf der Haut mit einem passenden Pflegeprodukt wie Öl oder Serum, danach solltest du die Haut reinigen und deine normale Pflegeroutine fortführen.
Wann solltest du auf Facial-Cupping lieber verzichten?
Wenn deine Haut gereizt wirkt, du einen Sonnenbrand, Rosazea oder Aknehaut hast, solltest du das Treatment pausieren. Die Cups verursachen normalerweise keine bleibenden Merkmale, doch zusätzliche Irritationen können auftreten.
Welche Pflegeprodukte eignen sich beim Facial-Cupping?
Bei öliger Haut solltest du ein leichtes Serum anstelle von Gesichtsöl verwenden, da Öle die Poren eventuell verstopfen können. Das richtige Produkt unterstützt ein sanftes Gleiten der Cups und schützt dein Hautbild.
