Die Basics
Die Akupressur (japanisch Shiatsu) ist eine Akupunktmassage, bei der Druck auf bestimmte Körperstellen ausgeübt wird. Durch das stimulieren sowie aktivieren gewisser Punkte, lässt sich nicht nur Stress abbauen, auch können körperliche Beschwerden gelindert werden. Wir möchten uns heute auf Ersteres konzentrieren. Laut der traditionellen chinesischen Medizin fließt unsere Vitalenergie auf Meridianen. Sind wir unentspannt, ist der Energiefluss gestört. Dies lässt sich aber durch das Drücken der 5 nachfolgenden Punkte ändern.
Die „Talsenke“
Nee, nee, wir reden nicht vom Tal inmitten eines Gebirges, es geht tatsächlich um deinen Handrücken und die sehr softe Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger. Gefunden? Nun drückst du 10 Sekunden lang mit dem Daumen und Zeigefinger der anderen Hand auf diesen Punkt, lässt im Anschluss kurz locker und wiederholst das Ganze für eine Minute. Danach ist die andere Hand dran.
Das „Dritte Auge“
Dieses liegt, wie du vielleicht schon erraten hast, zwischen deinen Augenbrauen. Das “Dritte Auge” kannst du mit deinem Zeige- oder Mittelfinger bis zu 5 Minuten lang mit kreisenden Bewegungen und ein wenig Druck massieren.
Fußknöchel
Am besten machst du’s dir für diese Selbst-Akupressur bequem. Sobald du deine gewünschte Position eingenommen hast, findest du diesen Energiepunkt am inneren Unterschenkel, vier fingerbreit über deinem Knöchel. Nun massierst du diese Stelle mit dem Daumen und für dich angenehmem Druck eine Minute lang in kreisenden Bewegungen gegen den Uhrzeigersinn. Im Anschluss wechselst du das Bein und wiederholst diesen Prozess. Bitte verzichte während deiner Schwangerschaft auf diese Art von Akupressur.
Kopf
Ertaste erst mal deine Ohren. Von dem höchsten Punkt deiner Ohren wanderst du mit deinen Fingern nun in Richtung Hinterkopf – und zwar zwei bis drei fingerbreit. An dieser Stelle spürst du eventuell eine kleine Vertiefung. Sobald gefunden, kannst du auch schon mit kreisenden Bewegungen in Richtung Stirn beginnen. Für 5 Minuten und ahhh…
Brustkorb
Auf dem Brustkorb “herum zudrücken” mag nicht für jeden nach angenehmer Entspannung klingen. Aber: give it a try. Hierfür fährst du mit deinen Fingern vom Bauchnabel gerade hoch bis hin zu der Stelle, wo die Knochen zusammenlaufen. Von dort aus misst du mit vier Fingern nach oben und findest den Punkt, den du nun 5 Minuten lang mit Zeige- sowie Mittelfinger mit einem leichten Schub in Richtung Hals massierst.
FAQs
Wie funktioniert Akupressur zur Entspannung genau?
Bei der Akupressur drückst du gezielt bestimmte Punkte am Körper, um Spannungen zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Mit sanftem Druck auf diese Energiepunkte lässt sich Stress abbauen und das Wohlbefinden steigern.
Welche Körperstellen eignen sich besonders für Selbst-Akupressur gegen Stress?
Die Talsenke auf dem Handrücken, das Dritte Auge zwischen den Augenbrauen, ein Punkt am inneren Unterschenkel etwa vier Fingerbreit über dem Knöchel, eine Vertiefung am Hinterkopf und ein Bereich oberhalb des Brustkorbs eignen sich besonders. Diese Stellen aktivieren Energiepunkte und fördern Entspannung.
Wie lange und wie oft solltest du die Akupressurpunkte stimulieren?
Der Druck auf die Akupressurpunkte erfolgt meist für 1 bis 5 Minuten pro Punkt. Eine Wiederholung auf beiden Seiten oder mit kreisenden Bewegungen sowie Pausen dazwischen intensivieren die Wirkung.
Gibt es Situationen, in denen du auf Akupressur verzichten solltest?
Während Schwangerschaft solltest du auf die Akupressur am inneren Unterschenkel verzichten. Diese Technik an diesem Punkt wird nicht empfohlen, um Unwohlsein oder Risiken zu vermeiden.
Wie findest du den Akupressurpunkt am Handrücken?
Zwischen Daumen und Zeigefinger deines Handrückens verbirgt sich die sogenannte Talsenke. Dort drückst du mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand für zehn Sekunden und wiederholst das Ganze mehrere Male.
