Paraffinbad

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Wir haben unsere Hände ständig im Einsatz, arbeiten damit an der Tastatur, bringen die Finger mit sämtlichen Materialien in Berührung, waschen sie zwar aber pflegen sie vermutlich viel zu selten – beziehungsweise oft auch mit den falschen oder nicht ausreichenden Beauty-Produkten. Gerade in der kühlen Jahreszeit sind Hände stark beansprucht und werden durch die Kälte schnell rissig und trocken. Da kann meist nur noch eins helfen: ein wohltuendes Paraffinbad, das einen hochfeinen Film über die Haut und Nägel legt ohne, dass die Hände klebrig oder schwitzig werden.

Rund 20 bis 30 Minuten und oft in Verbindung mit einer Maniküre wird ein solches Paraffinbad in Beauty- und Nagelstudios angeboten. Die Haut soll dabei optimal mit Feuchtigkeit versorgt und gepflegt werden.

Vorab werden die Hände freilich gründlich gereinigt, um Schmutzrückstände, Verhornungen und Schweiß zu verabschieden. Danach bietet sich ein leichtes Peeling an, das in sanften Kreisbewegungen aufgetragen wird, um bereits abgestorbene Hautpartikel vorsichtig zu entfernen. Nun werden die Hände leicht gespreizt in gut riechendes, angenehm warmes und durch Erhitzung verflüssigtes und softes Paraffin getaucht.

Jetzt muss der traditionelle Wirkstoff Paraffin, den bereits Ägypter und Phönizier zu schätzen wussten, auf der Haut kurz antrocknen, dann wiederholt sich dieser Vorgang ein paar Mal bis sich das Paraffin wie Wachs in mehreren Schichten um die Haut geschmiegt hat. Erst zum Schluss darf es endgültig erhärten. Währenddessen saugt die Haut so viel Feuchtigkeit auf, wie sie nur kann und selbst sehr trockene Hände erholen sich von Verletzungen, Mikrorissen und fühlen sich spürbar besser an.

Der Effekt gleicht dem eines Saunabesuchs. Auch hier öffnen sich durch die große Hitze die Poren der Haut spontan. Durch den Schutzfilm kann die Feuchtigkeit ungestört in die Haut eindringen und dort für Ordnung sorgen. So reichen wir uns doch gerne die Hände!


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