Balayage & Ombre

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Ombre

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Freihand und dennoch mit Bedacht trägt der Friseur mittels Pinsel die vermutlich ästhetischste Strähnchen-Art auf, die wirklich jede Art von mittel- bis langem gewellten Haar besonders macht. Die mit Schwung (vom Frz. balayer = kehren) platzierten, leicht aufhellenden Striche werten jeden Undone-Look auf. Genial: Selbst beim Herauswachsen sehen die Balayage-Strähnen noch supertrendy und gepflegt aus.

Dabei sind die sogenannten Paintings ohnehin superpflegeleicht. Denn sie werden praktisch immer mit gebührendem Abstand zu den Haarwurzeln, teilweise auch erst ab der Haarmitte kunstvoll platziert, weil sie mit der Zeit stilvoll schwächer werden, wirken sie nicht so extrem wie natürlich von der Sonne aufgehelltes Haar, das herauswächst. Trotzdem nimmt man dem Look die Erinnerung an Beach und Sonne zu jeder Jahreszeit ab.

Wie beschrieben: Das funktioniert bei jeder gängigen Natur- oder Basishaarfarbe, die in Europa zu finden ist. Bloggerinnen wie Chiara Ferragni, Jessica Stein oder Veronika Heilbrunner und auch Superstar Alexa Chung lieben den Balayage-Look. Sie tragen ihn zerwuschelt als Long-Bob, mit Mittelscheitel – einfach nach Tageslaune und Frauentyp.

Dabei gibt es keine Regel, um wieviele Nuancen das Painting heller sein muss als die Grundfarbe. Auch die Breite der einzelnen Striche hängt ganz vom persönlichen Geschmack und der Stilberatung des Friseurs ab. Je natürlicher der Beach-Babe-Look à la Gisele Bündchen, desto besser.

Obwohl die allmählich verblassenden Paintings ohnehin für jeden Versuch der persönlichen Stilveränderung geeignet sind, gibt es auch noch die Babylights-Variante, die sich ganz dezent nur um das Gesichtsfeld anordnen. Unauffälliger geht es kaum. Stressfreier sowieso nicht. Acht bis zwölf Wochen hat man für ein Painting-Update beim Profi, doppelt so lang wie bei herkömmlichen Strähnen oder Vollfarbe. Manche besuchen ihren Coiffeur zum Balayage auffrischen auch nur zwei oder drei Mal im Jahr. Perfekt für Frauen ohne Zwänge und wahre Freigeister.

Ach ja, Männer wie die multitalentierte Halb-Kunstfigur Jared Leto haben sich übrigens auch schon für die 2010er-Trendtechnik auf dem Kopf entschieden. Es ist also durchaus ein Style, der jede Gender-Debatte lässig umschifft. Und sicherlich lange, lange hip bleiben wird.


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